Coronavirus

Neuseelands Krisenmanagerin bleibt nichts erspart

Erst ein Terrorangriff, dann ein Vulkanausbruch, nun das Coronavirus. Seit Jacinda Ardern Neuseeland regiert, muss die 39-Jährige eine Krise nach der anderen überstehen. In der Pandemie führt die Sozialdemokratin der Welt erneut vor, wie Führung geht. Dank ihres raschen Handelns könnte Neuseeland als erstes Land wieder „virenfrei“ werden.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern spricht ihren Landsleuten in den Krisen Mut zu

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern spricht ihren Landsleuten in den Krisen Mut zu Foto: Marty Melville/AFP

Die Corona-Krise verlangt Politikern fast unmögliche Entscheidungen ab. Je mehr sie das Land in den Ausnahmezustand versetzen – Ausgangssperren verhängen, Schulen schließen, Fabriken lahmlegen –, umso mehr Menschen verlieren ihre Arbeit, die Wirtschaft stürzt in eine Rezession. Die Alternative ist jedoch der Tod Tausender Menschen und der Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

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