Italien

Neue Zeitung „Domani“ mitten in Pandemie und Krise: Gegen die Langeweile der Mitte

Die spinnen, die Italiener. Mitten in einer Pandemie und Wirtschaftskrise eine neue Tageszeitung auf den bereits üppig gefüllten italienischen Markt zu werfen, könnte tatsächlich zu einer solchen Aussage verleiten. Stefano Feltri sieht das anders, denn er hat einen Plan – und erst einmal auch das Geld.

Will mehr Kommentare von Frauen und mag keine Sportmetaphern: „Domani“-Chefredakteur Stefano Feltri

Will mehr Kommentare von Frauen und mag keine Sportmetaphern: „Domani“-Chefredakteur Stefano Feltri Foto: Screenshot

Der Chefredakteur und Manager der Domani, die diese Woche erstmals erscheint, sieht eine gar nicht mal so schmale Nische, die er publizistisch besetzen will. „Wir sind die Ersten in Italien, die auf Digital First“ setzen, sagt Feltri. Große, hintergründige Geschichten sollen es werden, zu den Themen dieser Zeit: Klimawandel, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Ungleichheiten. Auch internationale und europäische Politik wird in Domani Einzug halten. „Bei solchen Themen lässt sich keine nationale Grenze ziehen“, sagt Feltri, „das hängt alles zusammen.“

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