Verteidigung

Neue Waffenmesse soll für mehr Lieferungen in die Ukraine sorgen

Die Europäische Union will weiter aufrüsten – für die Ukraine, aber auch mit der Ukraine und sogar in dem von Russland attackierten Land selbst. Dies sagte EU-Chefdiplomat Josep Borrell am Montag bei einer Rüstungskonferenz in Brüssel. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba forderte gar eine europäische „Kriegswirtschaft“.

Die Ukraine ist auf massive militärische Unterstützung unter anderem aus den EU-Staaten angewiesen, damit das Land eine Chance hat, sich gegen die russischen Invasionstruppen zu behaupten

Die Ukraine ist auf massive militärische Unterstützung unter anderem aus den EU-Staaten angewiesen, damit das Land eine Chance hat, sich gegen die russischen Invasionstruppen zu behaupten Foto: Anatolii Stepanov/AFP

„Wenn wir den Frieden in der EU erhalten wollen, müssen wir zu einer Kriegswirtschaft und -industrie übergehen“, so Kuleba in einer Videobotschaft. Er rief zudem zu mehr Investitionen in ukrainische Waffenschmieden auf. Die EU-Staaten müssten entweder die Verteidigung seines Landes finanzieren – oder selbst „liefern, liefern, liefern“.

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