Ukraine-Krieg

Neue Sanktionen gegen Russland wegen Gräueltaten in Butscha: Moskau spricht von „Videofälschungen“

Nach den Gräueltaten in der ukrainischen Stadt Butscha bereitet der Westen verschärfte Sanktionen gegen Russland vor.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte gestern Butscha

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte gestern Butscha Foto: AFP/Ronaldo Schemidt

Deutschland wies gestern 40 russische Diplomaten aus und kündigte weitere Waffenlieferungen an die Ukraine an. Frankreich will eine große Zahl russischer Diplomaten ausweisen, deren Aktivitäten französischen Sicherheitsinteressen widersprechen. Der Schritt erfolge im Rahmen einer europäischen Vorgehensweise, teilte das Außenministerium in Paris am Montagabend mit. Nach Angaben aus Ministeriumskreisen sollen 35 russische Diplomaten das Land verlassen. Die EU-Staaten bereiteten neue konzertierte Wirtschaftssanktionen vor. Die deutsche Regierung schloss ein Gasembargo allerdings weiterhin aus. US-Präsident Joe Biden forderte einen „Kriegsverbrecherprozess“ gegen Russlands Präsident Wladimir Putin.

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