Rüstung

Nazi-Schatten auf Heckler & Koch – Deutsche Waffenschmiede in luxemburgischer Holding

Die Geschichte des Waffenkonzerns Heckler & Koch beginnt 1949, als drei Ingenieure die Firma gründen. Was taten sie eigentlich davor, also zu Kriegszeiten? Recherchen einer Zeitung bringen Fürchterliches zu Tage über die deutsche Firma, die mittlerweile einer Finanzholding in Luxemburg gehört.

Verkaufsschlager von Heckler & Koch auf einem Messe-Tisch. Von links nach rechts das Sturmgewehr HK 417, das Sturmgewehr G38, die Maschinenpistole MP5 und die Maschinenpistole MP7

Verkaufsschlager von Heckler & Koch auf einem Messe-Tisch. Von links nach rechts das Sturmgewehr HK 417, das Sturmgewehr G38, die Maschinenpistole MP5 und die Maschinenpistole MP7 Wolfgang Kumm/dpa

Der Gründer des Waffenkonzerns Heckler & Koch ist einem Zeitungsbericht zufolge tief in Nazi-Verbrechen verstrickt gewesen. Wie Recherchen der «Bild am Sonntag» ergaben, leitete der Ingenieur Edmund Heckler während der NS-Zeit unter anderem eine Panzerfaust-Fabrik im sächsischen Taucha, wo mehr als 1000 Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen schuften mussten und viele von ihnen starben. Die Zeitung beruft sich hierbei auf Dokumente aus verschiedenen Archiven in Deutschland, in denen Zeitzeugen von der grausamen Behandlung mit Todesfolgen berichten - es seien «immer wieder» Häftlinge erschlagen oder erschossen worden.

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