Großbritannien

Nationalpopulist Nigel Farage wegen persönlicher Millionen-Spenden unter Druck

Abseits des Übergangs von Labour-Premier Keir Starmer zu seinem Nachfolger Andy Burnham ballen sich dunkle Wolken über dem wichtigsten Oppositionspolitiker Großbritanniens.

Nigel Farage, Vorsitzender der britischen Reform-Partei, spricht vor Publikum bei politischer Veranstaltung

Nigel Farage, Vorsitzender der britischen Reform-Partei Foto: Jordan Pettitt/PA Wire/dpa

Nationalpopulist Nigel Farage, dessen Reform-Party alle Umfragen anführt, sieht sich seit Wochen bohrenden Fragen nach seinen persönlichen Finanzverhältnissen ausgesetzt. Der zuständige Parlamentsobmann erwägt eine detaillierte Untersuchung. Nun stellt sich heraus: Der 62-Jährige ließ sich monatelang von einem verurteilten Betrüger Sicherheitsleute, Angestellte und Unterkunft bezahlen.

Der Titelgeschichte der Sunday Times zufolge stammt die Unterstützung von dem Engländer George Cottrell. Dieser gilt in der Reform-Party als Farages engster Vertrauter; der 32-Jährige nennt den Chef gern „Daddy“. Der Kleinadelige aus vermögendem Haus wurde wegen Glücksspielerei von seiner teuren Privatschule relegiert; vor zehn Jahren verbüßte er in den USA eine achtmonatige Haftstrafe wegen Geldwäsche.

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