UN-Studie

Nachfrage nach Cannabis und Sedativa in der Pandemie gestiegen

Die Drogenbehörde der Vereinten Nationen sieht erste Auswirkungen der Corona-Krise. Der wirtschaftliche Abschwung könnte langfristige Folgen auf Produktion und Nachfrage haben.

Wegen der Kontaktbeschränkungen wurden Partydrogen wie Kokain oder Ecstasy im Vorjahr weniger konsumiert

Wegen der Kontaktbeschränkungen wurden Partydrogen wie Kokain oder Ecstasy im Vorjahr weniger konsumiert Foto: dpa/Oliver Berg

Während der Corona-Pandemie sind nach UN-Angaben mehr Cannabis und Beruhigungsmittel konsumiert worden als zuvor. In einer Umfrage unter Gesundheitsexperten in 77 Ländern sei aus 66 Prozent der Länder eine häufigere Nutzung gemeldet worden, berichtete das „United Nations Office on Drugs and Crime“ (UNODC) am Donnerstag in Wien. Die Behörde geht in ihrem jährlichen Weltdrogenbericht davon aus, dass die Pandemie langfristige Auswirkungen auf Angebot und Nachfrage von verbotenen Substanzen haben wird. Unabhängig von Covid-19 warnte das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung vor immer mehr und immer billigerem Kokain in Europa.

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