Grenzkontrollen

Nach zwei Wochen: Deutsche Bundespolizei registriert knapp 2500 unerlaubte Einreisen

Nach Wiedereinführung der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in zwei Wochen knapp 2500 unerlaubte Einreisen festgestellt. Zudem wurden 49 Schleuser in diesem Zeitraum verhaftet.

Polizisten kontrollieren Fahrzeuge auf der A64 bei Trier zum Beginn der Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen

Polizisten kontrollieren Fahrzeuge auf der A64 bei Trier zum Beginn der Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen Foto: Harald Tittel/dpa

In den ersten beiden Wochen seit Wiedereinführung von Kontrollen an allen deutschen Grenzen hat die Bundespolizei knapp 2500 unerlaubte Einreisen registriert. In 1419 Fällen seien die Einreisewilligen bereits an der Grenze zurückgewiesen worden, teilte das Präsidium der Bundespolizei am Dienstag in Potsdam mit. In 127 weiteren Fällen seien „aufenthaltsbeendende Maßnahmen“ angewandt worden.

Das bedeutet in der Regel, dass sich Einreisende bereits auf dem Gebiet der Bundesrepublik befanden, dann aber in das Land zurückgebracht wurden, aus dem sie kamen. 69 weitere an der Grenze angetroffene Menschen seien bereits mit einer Wiedereinreisesperre für Deutschland belegt gewesen und daher an der Einreise gehindert worden.

Zudem gab die Bundespolizei bekannt, in dem Zwei-Wochen-Zeitraum vom 16. bis 30. September 49 Schleuser festgenommen zu haben. Das Bundesinnenministerium hatte die Grenzkontrollen zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Migration angeordnet.

Am 16. September weitete die Bundespolizei deshalb ihre Kontrollen auf die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark ausgeweitet. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Debatte in Großbritannien

Warum Kanye West in England unerwünscht ist

France

Dix ans après sa fondation, le morne anniversaire du macronisme

Berufungsverfahren

Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi