Nahost

Nach gezielten Tötungen in Beirut und Teheran: Gefahr eines großen Kriegs gestiegen 

Der Doppelschlag im Iran und im Libanon zielte auf zwei der wichtigsten Gegner Israels. Die Region ist in Aufruhr. Entgleitet die explosive Lage in Nahost jetzt vollends?

Die Tötung von Hamas-Chef Ismail Hanija in Teheran löste im Nahen Osten bislang nur Proteste – wie hier im Westjordanland – aus. Befürchtet wird jedoch, dass es zu einem ausgewachsenen Krieg in der Region kommt.

Die Tötung von Hamas-Chef Ismail Hanija in Teheran löste im Nahen Osten bislang nur Proteste – wie hier im Westjordanland – aus. Befürchtet wird jedoch, dass es zu einem ausgewachsenen Krieg in der Region kommt. Foto: Mosab Shawer/AFP

Bald zehn Monate wütet der Gaza-Krieg ohne Aussicht auf Entspannung – mit der Tötung einer der Schlüsselfiguren der islamistischen Hamas nimmt der Konflikt nun eine weitere dramatische Fortsetzung. Hamas-Auslandschef Ismail Hanija wurde nach Angaben der Terrororganisation bei einem Angriff Israels getötet, während er die iranische Hauptstadt Teheran besuchte. Nur Stunden zuvor tötete Israels Armee nach eigenen Angaben auch den ranghöchsten Militärkommandeur der Hisbollah im Libanon, Fuad Schukr. Zwei der einflussreichsten Männer in deren Kampf gegen Israel sind demnach tot.

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