Großbritannien
Nach der Isolierung der Insel befürchten Briten einen Versorgungsengpass
Wie stets verspätete sich die live übertragene Pressekonferenz der Downing Street auch diesmal. Und wie stets versuchte der Premierminister am Montagabend, seine Corona-gebeutelte und derzeit weltweit isolierte Nation mit Optimismus aufzumuntern.
Auf der Autobahn M20 Richtung Hafen von Dover steht erst mal alles still Foto: Justin Tallis/AFP
So schlimm sei die Situation am Ärmelkanal gar nicht, beteuerte Boris Johnson, schließlich seien lediglich 20 Prozent des täglichen Transportvolumens von der Grenzblockade betroffen. Zudem habe er am Telefon eine „exzellente Konversation“ mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geführt, eine Auflösung der gigantischen Lastwagenstaus im englischen Südosten stehe unmittelbar bevor.