Deutschland

Nach den Corona-Beratungen mit den Ländern wird Angela Merkel kritisiert

Die sechsstündigen Verhandlungen mit heftigem Streit zwischen ihr und einigen Ministerpräsidenten waren Angela Merkel auch noch Dienstagfrüh anzumerken. Augenringe, müder Blick, anfänglich eine belegte Stimme.

Am Montag diskutierten in Deutschland die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin Angela Merkel über die Entwicklung der Corona-Pandemie, hier aus Sicht der SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (r.)

Am Montag diskutierten in Deutschland die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin Angela Merkel über die Entwicklung der Corona-Pandemie, hier aus Sicht der SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (r.) Foto: dpa/Jens Büttner

So erlebte man die Kanzlerin bei einer Videoschalte anlässlich des Wirtschaftsgipfels der Süddeutschen Zeitung. Zweifel an ihrem Vorgehen während der Corona-Beratungen mit den Ländern wollte sie aber nicht aufkommen lassen. Im Gegenteil. Ob es für sie nicht „völlig frustrierend“ sei, wurde Merkel gefragt, dass sie die Ministerpräsidenten erfolglos um weitere Einschränkungen bitte und sich Wochen später dann zeige, wie notwendig die Entscheidungen doch gewesen wären? Erst sang Merkel ein hohes Lied auf den Föderalismus, wie immer, um sodann einzugestehen: „Dass es manchmal etwas zu langsam geht, bedauere ich.“

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