„Beispiellose Katastrophe“
Nach Vulkanausbruch: Tonga macht Angaben zu Toten und Schäden
Nach dem Vulkanausbruch samt Tsunami spricht Tongas Regierung von einer „beispiellosen Katastrophe“. Mehrere abgelegene Inseln seien schwer getroffen worden. Bewohner werden in Sicherheit gebracht – doch die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig.
Ganze Inseln Tongas sind mit Vulkanasche bedeckt Foto: AFP/New Zealand Defence Force
Tage nach dem gewaltigen Ausbruch eines Untersee-Vulkans sickern Informationen zum Ausmaß der Schäden aus dem Südsee-Archipel Tonga: Die Regierung des Inselreichs hat in einer ersten offiziellen Mitteilung seit der Eruption von Hunga-Tonga-Hunga-Ha’apai im Pazifik mindestens drei Tote bestätigt. Es handele sich um zwei Tongaer und einen britischen Staatsbürger, teilte das Büro von Premierminister Siaosi Sovaleni am Dienstag mit. Die Kommunikationsverbindungen waren seit dem Ausbruch am Samstag beeinträchtigt, weil ein wichtiges Unterseekabel durch das Seebeben gekappt wurde. Man arbeite an der Wiederherstellung der Dienste – einschließlich des Internets, hieß es weiter.