Serbien

Nach Lithium-Abkommen regt sich harte Kritik an der EU

Die von Serbiens Regierung kontrollierte Boulevardpresse jubiliert. Unabhängige Medien, Analysten und Umweltschützer sind über das Lithium-Abkommen mit der EU entsetzt: Sie werfen Berlin und Brüssel vor, das Land in eine Rohstoffkolonie der EU verwandeln zu wollen.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic (M.) hatte vergangene Woche für die Unterzeichnung des Abkommens den deutschen Kanzler Olaf Scholz (M.l.) und den EU-Kommissar Maros Sefcovic (M.r.) zu Gast

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic (M.) hatte vergangene Woche für die Unterzeichnung des Abkommens den deutschen Kanzler Olaf Scholz (M.l.) und den EU-Kommissar Maros Sefcovic (M.r.) zu Gast Foto: Vladimir Zivojinovic/AFP

Die Blitzbesucher aus Berlin und Brüssel sind aus Serbiens Hauptstadt längst wieder abgereist. Aber dennoch hat die vom deutschen Kanzler Olaf Scholz flankierte Unterzeichnung des Lithium-Abkommens mit der EU im Balkanstaat heftigen Medienwirbel ausgelöst.

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