Hong Kong
Nach Großbrand gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor
Nach der Brandkatastrophe in Hongkong mit inzwischen mehr als 150 Todesopfern gehen die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone nicht nur gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen vor, sondern auch gegen Kritik am Umgang mit dem Unglück.
Trauernde legen nach dem tödlichen Brand Blumen an einer behelfsmäßigen Gedenkstätte in der Nähe des Wohnkomplexes Wang Fuk Court in Tai Po nieder. Foto: Vernon Yuen/Nexpher via ZUMA Press Wire/dpa
Hongkongs Sicherheitschef Chris Tang sagte am Montag, es würden „angemessene Maßnahmen“ gegen „unzutreffende Online-Kommentare“ über die Brandkatastrophe ergriffen. Örtlichen Medien zufolge wurden drei Menschen unter dem Vorwurf der Aufwiegelung festgenommen, darunter der Unterstützer einer Petition für eine genauere Untersuchung des Unglücks.