Ungarn
Nach EVP-Bruch mehren sich die Probleme für Premier Viktor Orban
Nach dem faktischen Rauswurf aus der EVP und dem Machtwechsel in den USA mehren sich für Ungarns Premier Viktor Orban die Baustellen – und Probleme. Auf die Protektion Berlins kann der Rechtsausleger international nicht mehr bauen. Und im Inland wittert die Opposition zunehmend Morgenluft.
Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat sich mit seiner Fidesz längst von der EVP entfernt Foto: Marco Bertorelo/AFP
Das Pflegen von Feindbildern bleibt für Ungarns streitbaren Premier Viktor Orban unverzichtbarer Teil des Regierungsgeschäfts. Es gebe „keinerlei Unterschied mehr zwischen der EVP und der europäischen Linken“ poltert der Rechtsausleger nach dem faktischen Rauswurf seines nationalpopulistischen Fidesz aus Europas christdemokratischen Parteiverbund.