Russland
Moskau will nichts anderes als die Unterwerfung der Ukraine
Seit 1.000 Tagen bringt Russland in großem Maß Tod und Zerstörung in die Ukraine. Dabei macht der Kreml immer wieder deutlich: Von seiner Position wird er nicht weichen.
Wladimir Putin hat den Krieg nicht begonnen, um ihn nicht zu gewinnen Foto: Vyacheslav Prokovyev/Pool/AFP
Das Telefonat des deutschen Kanzlers Olaf Scholz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am vergangenen Freitag hat in Berlin – und wohl nicht nur dort – zur Ernüchterung geführt. Bei Scholz, der sich so kurz vor der Neuwahl in der Rolle als „Friedenskanzler“ und als „verantwortlicher Politiker“ übte, als den er sich gern sieht, hat das Gespräch offensichtlich zu mindestens einer Erkenntnis geführt: An den Ansichten des russischen Präsidenten an diesem Krieg, so ließ es der SPD-Mann nach dem Gespräch mitteilen, habe sich nicht viel verändert. „Das ist keine gute Nachricht“, so Scholz.