Ukraine

Moskau will, dass Menschen vor Putins Invasionstruppen nach Russland oder Belarus flüchten

Im Ukraine-Krieg ringen Moskau und Kiew weiter um die Einrichtung sicherer Fluchtwege für die Bewohner der belagerten Städte. Vor einer dritten Verhandlungsrunde am Montag lehnte die ukrainische Seite ein russisches Angebot ab, das „humanitäre Korridore“ unter anderem nach Russland und Belarus vorsah. Die russische Führung warf der Ukraine vor, Zivilisten als „menschliche Schutzschilde“ zu missbrauchen. Die anhaltenden russischen Angriffe sorgten landesweit für enorme Zerstörung.

Einwohner aus Irpin auf der Flucht: Der Weg aus der Stadt westlich von Kiew führt unter einer zerstörten Brücke entlang

Einwohner aus Irpin auf der Flucht: Der Weg aus der Stadt westlich von Kiew führt unter einer zerstörten Brücke entlang Foto: AFP/Dimitar Dilkoff

Moskau hatte am Morgen die Öffnung mehrerer „humanitärer Korridore“ angekündigt, über die Menschen aus den Städten Kiew, Charkiw, Mariupol und Sumy in Sicherheit gebracht werden sollten. Allerdings sollte die Hälfte dieser Korridore nach Russland oder Belarus führen, von wo aus die russische Armee am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert war. „Das ist keine akzeptable Option“, erklärte die stellvertretende ukrainische Regierungschefin Iryna Wereschtschuk.

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