Kasachstan
Moskau sieht – wie kann es anders sein – die USA hinter den Unruhen
Der Kreml blickt mit Sorge nach Kasachstan. Dort zeigt sich derzeit etwas, was auch Russland nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Putin drohen könnte.
Demonstranten am Mittwoch in Almaty Foto: AFP/Abduaziz Madyarov
Russische Kommentatoren bezeichnen den gewaltsamen Aufstand in Kasachstan als „Smuta“. So wird eigentlich die Zeit der Wirren im Russland des 16. Jahrhunderts genannt. Die Verantwortlichen für die „Smuta“ im Nachbarland sind in Russlands staatlichen Medien schnell gefunden: Es sind die USA, die fast schon reflexartig für jede Art von Protest im postsowjetischen Raum genannt werden. Diese finanzierten schließlich die meisten ausländischen Nichtregierungsorganisationen im Land.