Ukraine-Krieg

Moskau lehnt Gespräche mit Kiew ab – Selenskyj sieht Ziele der Offensive erreicht

Vor dem Hintergrund der ukrainischen Offensive in der russischen Region Kursk hat Moskau Friedensgespräche mit Kiew vorerst abgelehnt. „Angesichts dieser Eskapade werden wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht reden“, sagte Kremlberater Juri Uschakow am Montag im Onlinedienst Telegram. Aktuell wäre es „völlig unangebracht, in einen Verhandlungsprozess einzutreten“. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte indes, die Offensive erfülle ihre Ziele.

Zweieinhalb Jahre nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine starteten die Kiewer Truppen am 6. August eine große Gegenoffensive in der russischen Region Kursk, die mehr als 120.000 Menschen in die Flucht trieb

Zweieinhalb Jahre nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine starteten die Kiewer Truppen am 6. August eine große Gegenoffensive in der russischen Region Kursk, die mehr als 120.000 Menschen in die Flucht trieb Foto: AFP/Yan Dobronosov

Die ukrainische Armee hatte am 6. August überraschend einen Vorstoß in die Region Kursk unternommen und kontrolliert seitdem Teile des Gebiets. Es ist die größte grenzüberschreitende Offensive der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022.

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