Russland

Moskau entfernt Ukrainisch vom Stundenplan in den besetzten ukrainischen Gebieten 

Russland entfernt Ukrainisch aus den Stundenplänen. Es geht dabei vor allem um Schulen in den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten. Aber nicht nur.

Kinder spielen neben einem Fußballfeld in einem Dorf in der Region von Dnipropetrowsk. Ihre Altersgenossen in den von den russischen Invasionstruppen besetzten ukrainischen Gebieten werden ab Herbst ihre Muttersprache nicht mehr in der Schule erlernen dürfen.

Kinder spielen neben einem Fußballfeld in einem Dorf in der Region von Dnipropetrowsk. Ihre Altersgenossen in den von den russischen Invasionstruppen besetzten ukrainischen Gebieten werden ab Herbst ihre Muttersprache nicht mehr in der Schule erlernen dürfen. Foto: Tetiana Dzhafarova/AFP

Eigentlich ist das Erlernen der Muttersprache ein fester Bestandteil der russischen Bildungspläne. Nicht nur des Russischen, was freilich ohnehin Pflicht ist an jeder russischen Schule, sondern der Sprachen, die von Minderheiten im Land gesprochen werden. Oder auch nicht gesprochen werden, aber dennoch in bestimmten Regionen als offizielle Sprache und damit als Muttersprache in dieser Region gelten. So wird beispielsweise Adygeisch in der Republik Adygeja im Nordkaukasus, Karelisch in der Republik Karelien an der finnischen Grenze, Burjatisch in Burjatien an der Grenze zur Mongolei unterrichtet. Ab der fünften Klasse meist zwei bis drei Stunden in der Woche.

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