Ukraine-Krieg

Moskau bombardiert Hafen in Odessa – und setzt Getreide-Abkommen aufs Spiel

Keine 24 Stunden nach der im Kampf gegen den Hunger in der Welt wichtigen Vereinbarung über die Ausfuhr von ukrainischem Getreide bombardiert Russland die Hafenstadt Odessa. Was bedeutet der Angriff für die Zukunft dieses international begrüßten Abkommens?

Feuerwehrleute löschen im Hafen von Odessa einen Brand auf einem Schiff, das zuvor von russischen Raketen getroffen wurde

Feuerwehrleute löschen im Hafen von Odessa einen Brand auf einem Schiff, das zuvor von russischen Raketen getroffen wurde Foto: Odessa City Council Telegram channel/AFP

Als ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ wollte UN-Generalsekretär António Guterres die mühsam errungene Einigung über die Ausfuhr von Millionen Tonnen ukrainischem Getreide verstanden wissen. Doch es dauerte keine 24 Stunden, bis Russland den für den Export wichtigen Hafen in Odessa am Schwarzen Meer mit Raketen angriff. In den Silos dort lagern große Mengen an Weizen und Mais, die für die Welternährung wichtig sind. Die neuen russischen Raketenschläge schüren massive Ängste, dass das am Freitag in Istanbul unterzeichnete Abkommen platzen könnte.

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