Brasilien

Mord- und Foltervorwürfe gegen Polizei nach zweittödlichster Razzia in der Geschichte Rios

Allein die hohe Zahl an Toten sei Anlass zur Sorge, sagen Menschenrechtler. Der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro hatte den Polizisten unmittelbar nach dem Einsatz am Dienstag mit einem „Bravo an die Krieger“ gratuliert.

Menschen trauern vor einem Krankenhaus um die bei dem Polizeieinsatz Getöteten und Verletzten 

Menschen trauern vor einem Krankenhaus um die bei dem Polizeieinsatz Getöteten und Verletzten  Foto: dpa/Bruna Prado

Nach einer Razzia in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro mit mehr als 20 Toten sind schwere Vorwürfe gegen die Polizei laut geworden. Einige der Leichen wiesen Anzeichen von Folter auf, sagte der Chef der Menschenrechtskommission der städtischen Anwaltskammer. Zudem bestehe der Verdacht, dass einige Opfer regelrecht hingerichtet worden seien, fügte Rodrigo Mondego hinzu. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen möglicher Menschenrechtsverletzungen ein.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Nach Druck von Golfstaaten

Trump stoppt für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran