Frühere Sowjetrepublik
Moldaus Präsidentin beklagt beispiellose Wahlmanipulation
Nach der Wahl in der zwischen dem Westen und Russland hin- und hergerissenen Republik Moldau erhebt Präsidentin Sandu schwere Vorwürfe. Kriminelle Kräfte sollen die Ergebnisse manipuliert haben.
Maia Sandu, Präsidentin von Moldau, kommt zu einer Pressekonferenz nach Schließung der Wahllokale Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa
In der früheren Sowjetrepublik Moldau hat die proeuropäische Staatschefin Maia Sandu eine beispiellose Attacke demokratiefeindlicher Kräfte auf die Präsidentenwahl beklagt. Kriminelle Gruppen hätten gemeinsam mit einer ausländischen Macht versucht, die Lage in Moldau zu destabilisieren. Die nach einem EU-Beitritt strebende Führung des verarmten Agrarstaats sieht Russland als größte Bedrohung für die Stabilität der Republik.