Serbien/Kroatien

Mit Preissenkungen für Grundnahrungsmittel läuten die Regierungen den Vorwahlkampf ein

Im erklärten Kampf gegen die Inflation haben die Regierungen in Kroatien und Serbien mit dem Einzelhandel verbilligte Preise für ausgesuchte Lebensmittel vereinbart. Kritiker sprechen von populistischer Symptombekämpfung ohne nachhaltigen Effekt: Die Billigwurst diene vor allem der Stimmenhatz.

Kroatiens Regierungschef Andrej Plenkovic steht in seinem Land wegen der Preissenkungen in der Kritik

Kroatiens Regierungschef Andrej Plenkovic steht in seinem Land wegen der Preissenkungen in der Kritik Foto: Angelos Tzortzinis/AFP

Als selbsterklärter Vorkämpfer gegen die Teuerungswelle sucht Serbiens nationalpopulistischer Staatschef Aleksandar Vucic wieder einmal das Rampenlicht. Demonstrativ fischte der Landesvater auf einer Pressekonferenz von der Fleischwurst über Joghurt bis zum Geschirrspülmittel 20 Billigprodukte aus einem Einkaufskorb, um mit der detaillierten Nennung der Preisnachlässe für die Regierungsaktion „Bessere Preise“ die Werbetrommel zu schlagen: Im erklärten Kampf gegen die Inflation hat Belgrad mit dem Einzelhandel ermäßigte Preise für ausgesuchte Grundnahrungsmittel vereinbart.

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