Polizeigewalt in den USA
Minneapolis einigt sich mit Floyd-Familie auf Millionen-Vergleich
Nicht nur vor Gericht wird die Tötung von George Floyd vor fast einem Jahr aufgearbeitet. Die Stadt, in der er starb, einigt sich nun mit den Hinterbliebenen auf eine Millionen-Entschädigung. Floyds Bruder spricht von einem „kleinen, großen Schritt“.
Brandon Williams, Neffe von George Floyd (links), Philonise Floyd, jüngerer Bruder von George Floyd (Mitte), und Jacob Frey, Bürgermeister von Minneapolis (rechts), stehen bei einer Pressekonferenz in Minneapolis (USA) auf der Bühne neben Vertretern der Stadtverwaltung, Angehörigen von George Floyd und Anwälten. Fast ein Jahr nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz… Chris Juhn/ZUMA Wire/dpa
Fast ein Jahr nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hat sich die Stadt mit der Familie auf einen Vergleich geeinigt. Dieser sieht die Zahlung von 27 Millionen US-Dollar (etwa 22,6 Millionen Euro) als Entschädigung vor. Der Stadtrat der Großstadt im Bundesstaat Minnesota habe die Vereinbarung am Freitag einstimmig gebilligt, erklärte Bürgermeister Jacob Frey bei einer Pressekonferenz, an der neben Vertretern der Stadtverwaltung auch Angehörige von Floyd und die Anwälte teilnahmen.