Sintflutartiger Regen
Mindestens 50 Tote bei Unwettern in Japan
Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: In den Überschwemmungsgebieten im Südwesten Japans suchen die Rettungskräfte weiter nach Überlebenden, doch die Aussichten schwinden. Derweil dauern die sintflutartigen Regenfälle weiter an. Die Regierung gibt die höchste Alarmstufe aus.
Rettungskräfte suchen nach Überlebenden Foto: CHARLY TRIBALLEAU / AFP
In den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten in Japan schwindet die Hoffnung auf weitere Überlebende. Wie japanische Medien am Dienstag berichteten, stieg die Zahl der Todesopfer auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu weiter auf mindestens 50. Weitere Menschen werden vermisst. Unter den Opfern befinden sich auch 14 Bewohner eines Altenpflegeheims in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto. Die Behörden warnten unterdessen weiter vor den andauernden Gefahren durch die rekordstarken Niederschläge. Die Regierung gab die höchste Warnstufe für die Insel Kyushu aus. Derweil setzten die Rettungskräfte ihren unermüdlichen Einsatz fort.