Terror in der Sahelzone

Mindestens 40 Tote bei neuem Massaker im Niger

Alleine in diesem Jahr wurden bei Angriffen bereits mehr als 200 Menschen im Dreiländereck zwischen Niger, Mali und Burkina Faso getötet. In der Region ist Luxemburgs Kooperationspolitik aktiv.

Ende Februar hatte die Wahlkommission den ehemaligen Außenminister Mohamed Bazoum mit knapp 56 Prozent der Stimmen zum Sieger erklärt – Herausforderer und Ex-Präsident Mahamane Ousmane sprach von Wahlbetrug

Ende Februar hatte die Wahlkommission den ehemaligen Außenminister Mohamed Bazoum mit knapp 56 Prozent der Stimmen zum Sieger erklärt – Herausforderer und Ex-Präsident Mahamane Ousmane sprach von Wahlbetrug Foto: AFP

Bei einem neuen Massaker in dem von Terror heimgesuchten westafrikanischen Staat Niger sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Nach Regierungsangaben vom Montag griffen Bewaffnete am Sonntag mehrere Dörfer in der Region Tahoua nahe der Grenze zum Nachbarland Mali an. Regierungssprecher Abdoulraman Zakaria sagte, Soldaten hätten sich vor Ort Kämpfe mit den Angreifern geliefert. Wer hinter dem Überfall steckt, war zunächst unklar.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren