„Wir schleppten die toten Körper unserer Kollegen“

Mindestens 40 Menschen sterben bei Minenunglück in der Türkei

Eine Explosion in rund 300 Metern Tiefe kostet 40 Grubenarbeiter das Leben. Die türkische Regierung zeigt sich betroffen, die Opposition kritisiert Versäumnisse.

Mehrere Menschen sind bei einer schweren Explosion in einem Kohlebergwerk im Norden der Türkei ums Leben gekommen

Mehrere Menschen sind bei einer schweren Explosion in einem Kohlebergwerk im Norden der Türkei ums Leben gekommen Foto: Nilay Meryem Comlek/Depo Photos/AP/dpa

Erneut erschüttert ein tödliches Minenunglück die Türkei: Mindestens 40 Bergleute sind dort nach einer schweren Explosion in einem Kohlebergwerk ums Leben gekommen. Einer werde noch vermisst, sagte Innenminister Süleyman Soylu am Samstag vor Journalisten am Standort der staatlich betriebenen Mine in der Provinz Bartin am Schwarzen Meer. Elf weitere hatten bei der Explosion in etwa 300 Metern Tiefe Verletzungen erlitten. 58 Bergleute seien gerettet worden, sagte Soylu weiter. Seinen Worten zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion am Freitagabend gegen 18.15 Uhr (Ortszeit) 110 Kumpel in der Mine.

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