Naturkatastrophe

Mindestens 22 Menschen sterben bei Erdbeben im Osten der Türkei

Es war schon dunkel, als die Erde bebte. Wieder und wieder. Mindestens 22 Menschen starben im Osten der Türkei, ebensoviele werden noch unter den Trümmern vermutet. Bei Minusgraden suchen Retter nach ihnen. Auch ein Gefängnis wurde zerstört.

Rettungskräfte suchen nach Menschen in einem nach einem starken Erdbeben eingestürzten Gebäude. Das Beben habe nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8 gehabt und sei von mehr als hundert kleineren Nachbeben gefolgt worden.

Rettungskräfte suchen nach Menschen in einem nach einem starken Erdbeben eingestürzten Gebäude. Das Beben habe nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8 gehabt und sei von mehr als hundert kleineren Nachbeben gefolgt worden. Foto: dpa

Ein schweres Erdbeben hat den Osten der Türkei erschüttert. Mindestens 22 Menschen wurden getötet sowie Hunderte verletzt. Das teilte Innenminister Süleyman Soylu bei einer Pressekonferenz am Samstag mit. Das Beben hatte nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad die Stärke 6,8. Es sei von rund 400 Nachbeben gefolgt worden, eines davon habe die Stärke 5,1 erreicht, sagte Soylu weiter. Das Beben hatte sein Zentrum in der Provinz Elazig im Bezirk Sivrice und ereignete sich gegen 21 Uhr Ortszeit.

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