Somalia
Mindestens 100 Tote bei Terrorangriff mit perfider Taktik in Mogadischu
Somalia wurde erneut Schauplatz eines schweren Anschlags. Die islamistischen Attentäter wandten eine perfide Taktik an.
Zerstörte Gebäude in Mogadischu: Die meisten Opfer waren laut Polizei Zivilisten Foto: AFP/Hassan Ali Elmi
Bei dem schwersten Terrorangriff in Somalia seit rund fünf Jahren sind in dem ostafrikanischen Krisenstaat mindestens 100 Menschen getötet und 300 verletzt worden. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steige, sagte Präsident Hassan Sheikh Mohamud am Sonntag beim Besuch des Tatorts. Selbstmordattentäter hatten am Samstag vor dem Bildungsministerium im Zentrum der Hauptstadt Mogadischu zwei Autobomben gezündet, wie die Polizei mitteilte. Der zweite Sprengsatz sei zur Explosion gebracht worden, als die Ersthelfer eingetroffen seien. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte das Attentat für sich.