Rechtspopulisten

Meuthen liest seiner AfD die Leviten: Vorsitzender sorgt beim Parteitag für Eklat

Kein AfD-Parteitag ohne Grabenkämpfe: Kurz vor dem Wahljahr 2021 zeigen sich die Rechtspopulisten zerrissener denn je.

„Sollen woanders Revolution spielen“: Jörg Meuthen, einer von zwei AfD-Vorsitzenden, stellte am Sonntag die Machtfrage und rechnete mit rechten Provokateuren ab 

„Sollen woanders Revolution spielen“: Jörg Meuthen, einer von zwei AfD-Vorsitzenden, stellte am Sonntag die Machtfrage und rechnete mit rechten Provokateuren ab  Foto: AFP/Ina Fassbender

Vieles war erwartet worden vom AfD-Parteitag in Kalkar. Dass die Behörden ihn wegen Nichteinhaltung der Hygiene-Vorschriften vorzeitig beenden würden, zum Beispiel. Doch die 600 Delegierten waren sehr diszipliniert. Oder eine Spaltung in der Sozialpolitik. Hier aber fand man mit großer Mehrheit ein Konzept. Niemand hatte im Vorfeld jedoch damit gerechnet, dass Jörg Meuthen, einer von zwei Vorsitzenden, für einen Eklat sorgen würde. Und zwar mit massiver Kritik an den eigenen Leuten.

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