Hintergrund

Mekka der Gotteskrieger: Österreich war schon vor Jahren eine Dschihadisten-Hochburg

Viele Dschihadisten sind aus Österreich in den „Heiligen Krieg“ gezogen. Jetzt hat einer, der daran gehindert wurde, in Wien zugeschlagen.

Polizisten überwachen in Wien das Bundeskanzleramt: Nach dem Anschlag fragt sich Österreich, wie groß die Gefahr durch den radikalen Islamismus im Land tatsächlich ist

Polizisten überwachen in Wien das Bundeskanzleramt: Nach dem Anschlag fragt sich Österreich, wie groß die Gefahr durch den radikalen Islamismus im Land tatsächlich ist Foto: AFP/Joe Klamar

Kujtim F. (Fejzulai) kommt aus einer „vollkommen normalen Familie“, sagt der Anwalt, der den Montagabend nach einem blutigen Terrorlauf durch die Wiener Innenstadt erschossenen Dschihadisten schon einmal vor Gericht vertreten hat. Im April vergangenen Jahres war der 20-Jährige zu 22 Monaten Haft verurteilt worden, weil er nach Syrien auszureisen versucht hatte, um sich dort dem „Islamischen Staat“ (IS) anzuschließen. Die Mutter hatte ihn als vermisst gemeldet.

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