WHO schlägt Alarm
Mehr als 6.000 Tote durch Masern im Kongo
Ein Masern-Ausbruch im Kongo hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge inzwischen zu mehr als 6.000 Todesfällen geführt – rund dreimal so viele wie die Ebola-Epidemie.
Ein Kinderarzt impft ein einjähriges Kind mit dem Impfstoff Priorix Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Dies sei der derzeit schlimmste Masern-Ausbruch weltweit, teilte die WHO mit. „Wir tun unser Bestes, diese Epidemie unter Kontrolle zu bringen“, sagte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti, am Dienstagabend. Kein Kind sollte demnach dem unnötigen Risiko des Todes durch eine Krankheit ausgesetzt werden, die einfach durch eine Impfung verhindert werden kann.