EU-Entwicklungspolitik

Mehr Lithium für Europa – aber fair

An diesem Montag treffen die 27 Staats- und Regierungschefs der EU mit ihren Amtskollegen aus Lateinamerika und der Karibik zu einem Mega-Gipfel zusammen. Im Hintergrund spielt sich eine Umorientierung der europäischen Entwicklungspolitik ab. Als Alternative zu chinesischen Einflüssen.

In lateinamerikanischen Staaten wie Bolivien und Brasilien gibt es große Lithium-Vorkommen, doch chinesische Unternehmen sind schon da

In lateinamerikanischen Staaten wie Bolivien und Brasilien gibt es große Lithium-Vorkommen, doch chinesische Unternehmen sind schon da Foto: AFP/Douglas Magno

Tor statt Straße, Augenhöhe statt Ausbeutung, Bergbau statt Brunnenbau. Wenn an diesem Montag in Brüssel die Staats- und Regierungschefs von einer Milliarde Menschen zum Gipfeltreffen der EU mit der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Länder zusammenkommen, wird es um die größte Freihandelszone, um Dutzende von Absichtserklärungen und auch eine Neuaufstellung der europäischen Entwicklungspolitik gehen. Was China mit der neuen Seidenstraße verfolgt, will auch die EU mit ihrer Global-Gateway-Politik, der Strategie weltweiten Türöffnens, erreichen: Besserer Zugang zu Seltenen Erden, wie sie für Digital-, Batterie- und Klimatechnik immens wichtig sind. Nur eben fairer.

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