Brüssel

Massive Einbrüche befürchtet: EU-Staaten ringen um den Sommerurlaub

Nach der Zwangspause in der Industrie droht der EU nun auch noch ein Debakel in der Tourismusbranche. Wegen der Corona-Krise könnte der Umsatz in diesem Jahr um bis zu 70 Prozent einbrechen, sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in Brüssel. Nach ersten Schätzungen dürften der europäischen Reisebranche zwischen 275 und 400 Milliarden Euro verloren gehen, so der Franzose.

In Porto Cesareo in Apulien im Süden Italiens hat ein Hotelmanager Schnüre zur Begrenzung aufgezogen – überall wird nach Lösungen gesucht, die Sommersaison nicht ganz abschreiben zu müssen

In Porto Cesareo in Apulien im Süden Italiens hat ein Hotelmanager Schnüre zur Begrenzung aufgezogen – überall wird nach Lösungen gesucht, die Sommersaison nicht ganz abschreiben zu müssen Foto: AFP/Fabrizio Marzano

Vor allem die besonders von der Corona-Krise getroffenen Länder Italien, Spanien und Frankreich rechnen mit massiven Einbrüchen. Dort ist bisher nicht einmal ein Ende der Ausgangssperren absehbar. Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer. So bereiten sich Griechenland, Portugal, Kroatien und Österreich trotz aller Probleme mit Covid-19 auf die Urlaubssaison vor.

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