EU-Parlament
Marc Angel warnt vor Risiken der Künstlichen Intelligenz für Arbeitnehmer
Seit rund einem Jahr tagt das aus den Wahlen im Juni vorigen Jahres hervorgegangene Europäische Parlament (EP). Gelegenheit, mit den luxemburgischen EP-Abgeordneten eine erste Bilanz über ihre bisherige Arbeit zu ziehen: Ein Gespräch mit dem S&D-Abgeordneten Marc Angel.
Der luxemburgische EP-Abgeordnete Marc Angel ist ebenfalls einer der fünf Quästoren, die sich im EU-Parlament mit Finanz- und Verwaltungsaufgaben befassen Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Marc Angel ist im Europäischen Parlament nicht nur als Abgeordneter, sondern auch als Quästor tätig. In dieser Funktion gehört er dem Präsidium des EU-Parlaments an, das sich aus den fünf Quästoren, der EP-Präsidentin und den 14 Vizepräsidenten zusammensetzt. Quästoren sind im EP mit Finanz- und Verwaltungsaufgaben betraut und für die EU-Parlamentarier eine Art Interessenvertreter. Eine seiner Aufgaben in dieser Funktion sei es gewesen, neue Regeln für das Filmen und Fotografieren von EP-Abgeordneten durch EP-Abgeordnete festzulegen. Auch sie wollen sich mit ihren Geräten für die Wählerschaft auf ihren Social-Media-Kanälen in Aktion zeigen, wobei es offenbar in der Vergangenheit zu „Skandalen“ gekommen sei, wie Marc Angel erzählt. Deshalb mussten nun Regeln her, um weiteren Ärger künftig zu vermeiden. Als Quästor habe er zudem die Möglichkeit geschaffen, dass ebenfalls junge Leute, die in einer Berufsausbildung sind, ein Praktikum im EU-Parlament absolvieren können, was bislang hauptsächlich nur Studenten vorbehalten war.