Urlaubsinsel
Mallorca lockert: Ausnahmezustand endet – Inselgastronomie darf wieder öffnen
Es ist eine gute Nachricht für den Tourismus in Spanien, eines der meistbesuchten Urlaubsländer Europas: An diesem Sonntag endet im spanischen Königreich nach einem halben Jahr der landesweite Corona-Ausnahmezustand. Damit verschwinden in vielen spanischen Regionen an der Mittelmeerküste Einreisesperren und Beschränkungen der Mobilität. Auch die schrittweise Öffnung von Gastronomie und Handel geht weiter – auch auf Mallorca. Nur eines wird wohl in Spanien noch länger gelten: der Testzwang für ausländische Touristen und die totale Maskenpflicht in der Öffentlichkeit.
Touristen auf dem Kathedralendach in Palma de Mallorca Symbolfoto: AFP/Jaime Reina
Vor allem die Hoteliers und Gastronomen hatten das Ende des nationalen Notstandsrechts herbeigesehnt, das Spaniens Regierung Ende Oktober 2020 in Kraft setzte. Teil des Ausnahmerechts war eine landesweite nächtliche Ausgangsbeschränkung, die von 23.00 bis 6.00 Uhr galt. Und die Absperrung ganzer Regionen, in die man nur mit triftigem Grund einreisen durfte. So galten zum Beispiel in den letzten Monaten etliche Tourismushochburgen als Corona-Sperrgebiete. Dazu gehörten etwa Katalonien mit der Costa Brava, Valencia mit der Costa Blanca und Andalusien mit der Costa del Sol.