Konflikte

Mali bricht nach Rebellenangriff Beziehungen zur Ukraine ab

Malische Soldaten und russische Söldner erlebten eine besonders blutige Niederlage. Dabei soll das Tausende Kilometer entfernte Kiew seine Hände im Spiel gehabt haben. Nicht nur Mali protestiert.

Dieses undatierte Foto, das vom französischen Militär zur Verfügung gestellt wurde, zeigt drei russische Söldner im Norden Malis

Dieses undatierte Foto, das vom französischen Militär zur Verfügung gestellt wurde, zeigt drei russische Söldner im Norden Malis Symbolfoto: AP/dpa/Uncredited/French Military

Nach einem Rebellenangriff mit Dutzenden toten Soldaten und russischen Söldnern bricht Mali seine diplomatischen Beziehungen zur Ukraine ab. Das teilte die malische Übergangsregierung am Sonntagabend mit. Ein Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes hatte zuvor angegeben, dass Kiew den aufständischen Tuareg bei einem Hinterhalt auf einen Konvoi der malischen Armee und der sie unterstützenden Wagner-Söldner vor gut einer Woche geholfen habe. Mali werde als Konsequenz künftig die Unterstützung für die Ukraine als Unterstützung des internationalen Terrorismus ansehen, hieß es in der Mitteilung weiter.

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