Venezuela
Maduro und Opposition beanspruchen Wahlsieg
Die jahrelange politische Krise in Venezuela dürfte sich noch einmal verschärfen. Regierung und Opposition erklären sich gleichermaßen zum Sieger, im Ausland zweifeln viele an den offiziellen Zahlen.
Anhänger des venezolanischen Präsidenten Maduro versammeln sich zu einer Kundgebung Foto: Jeampier Arguinzones/dpa
In Venezuela sehen sich der autokratische Amtsinhaber Nicolás Maduro und die Opposition beide als Gewinner der Präsidentenwahl. Der Nationale Wahlrat (CNE) in dem südamerikanischen Krisenland erklärte Maduro zum Wahlsieger. Die Opposition erkannte das offizielle Ergebnis nicht an und verkündete, Venezuela habe einen neuen Präsidenten, und dieser heiße Edmundo González Urrutia. Auch im Ausland wurden schnell Zweifel am offiziellen Wahlergebnis laut.