Belarus
Machtkampf in Minsk hält an – Demokratiebewegung spricht von neuer Partei
Die Demokratiebewegung in Belarus lässt den umstrittenen Staatschef Lukaschenko immer mehr wie einen Getriebenen aussehen. Die Opposition kündigt nach den Massenprotesten nun auch eine neue Partei an. Aber es gibt auch noch andere Ideen für einen Ausweg aus der Krise.
In Minsk geblieben und wie keine andere das Gesicht der friedlichen Revolution geworden: Maria Kolesnikowa Foto: dpa/Dmitri Lovetsky
Der Machtkampf in Minsk zwischen dem umstrittenen Präsidenten Alexander Lukaschenko und seinen Gegnern verschärft sich. Als erste Oppositionelle hat die frühere Kulturmanagerin Maria Kolesnikowa, die viele Jahre in Stuttgart lebte, die Gründung einer neuen Partei in Belarus auf den Weg gebracht. Wmestje („Miteinander“) heißt die neue liberale politische Kraft, mit der die 38-jährige Kolesnikowa alle Gegner Lukaschenkos vereinen will.