2022 bis 2024

Luxemburg bewirbt sich um einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Luxemburg bewirbt sich um einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen für die Jahre 2022 bis 2024. Ein Klub der Gutmenschen ist das nicht. Ein diplomatischer Erfolg wäre die Wahl aber allemal.

„Nicht unterschätzen, wenn es um Menschenrechte geht“: Jean Asselborn will Luxemburg in den UN-Menschenrechtsrat führen

„Nicht unterschätzen, wenn es um Menschenrechte geht“: Jean Asselborn will Luxemburg in den UN-Menschenrechtsrat führen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Auf die beiden Jahre 2013 und 2014 schaut Außenminister Jean Asselborn mit großer Genugtuung zurück. Das kleine Luxemburg bekleidete in der Zeit einen nicht-ständigen Sitz im UN-Weltsicherheitsrat, in der internationalen Diplomatie so was wie der Platz an der Sonne. Mehr als zehn Jahre hatte Luxemburgs diplomatischer Apparat alle Hebel in Bewegung gesetzt und kaum Kosten gescheut, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Anschließend gab es Lob von allen Seiten, Luxemburg hatte seine Zeit in diesem Gremium, das der Charta der Vereinten Nationen zufolge „die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“ trägt, nicht bloß abgesessen, sondern eigene Themen auf die Agenda gesetzt.

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