Insolvenz-Straftaten
Londoner Gericht verurteilt Boris Becker zu zweieinhalb Jahren Haft
Für zahlungsunfähig erklärte 2017 ein Gericht den früheren Tennisstar Boris Becker. Er musste sein Vermögen offenbaren – doch dem kam er nicht vollständig nach. Das hat schwere Konsequenzen.
Boris Becker, ehemaliger Tennis-Profi aus Deutschland, kommt zur Strafmaßverkündung in seinem Insolvenzverfahren am Southwark Crown Court an Foto: Kirsty O’Connor/PA Wire/dpa
Tennis-Legende Boris Becker muss ins Gefängnis. Ein Gericht in London verurteilte den Deutschen am Freitag wegen mehrerer Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft. Davon muss der 54-Jährige die Hälfte absitzen, bevor er den Rest auf Bewährung in Freiheit verbringen darf, wie Richterin Deborah Taylor am Southwark Crown Court entschied. Der dreifache Wimbledon-Sieger wurde umgehend in Gewahrsam genommen. Er hat nun 28 Tage Zeit, um gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen.