Ein Jahr Brexit

London wird kleiner, Frachtgeschäft bricht ein: Die britische Wirtschaft leckt ihre Wunden

Zum massiven Corona-Konjunktureinbruch gesellen sich immer neue negative Folgen des Brexit. Die Handelsministerin ist jedoch optimistisch.

Ödnis statt Stau: In den ersten drei Januar-Wochen ging das Frachtvolumen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 38 Prozent zurück

Ödnis statt Stau: In den ersten drei Januar-Wochen ging das Frachtvolumen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 38 Prozent zurück Foto: AFP/Glyn Kirk

Elizabeth Truss freut sich über den Status ihres Landes als „unabhängige Handelsnation“. Zum Jahrestag des britischen Ausscheidens aus der EU am 31. Januar könne sie Deals „mit 63 Ländern und der EU“ im Gesamtvolumen von 885 Milliarden Pfund (1 Billion Euro) vorweisen, prahlte die Londoner Handelsministerin am Freitag: „Das hat keine andere Nation jemals so erfolgreich geschafft.“ Das Beste aber komme erst noch: In diesem Jahr habe sie „Goldstandard-Vereinbarungen“ mit den USA, Australien und Neuseeland im Visier.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Spar- und Investitionsunion

EU-Finanzminister debattieren über zentrale Finanzmarktaufsicht

Fortschritte beim Abkommen mit Iran

Trump stoppt US-Einsatz in der Straße von Hormus

;