Meinung
Lehren aus dem Fall Wirecard
Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz hat mit dem Auffliegen des Wirecard-Skandals Reformen eingeleitet Foto: AFP/Pool/Markus Schreiber
Geld verschwindet bekanntlich nicht – es ist nur in anderen Händen. Die Milliarden, die bei Wirecard fehlen, dürften inzwischen gut verteilt sein: auf Aktionäre, die rechtzeitig ausgestiegen sind, und auf Manager, die sich auf der Flucht befinden. Geschädigt sind etliche andere Aktionäre, für die das Mitleid allerdings begrenzt ist. Sie wollten mitverdienen beim Spiel der großen Zocker. Das nennt man dann Risiko. Geschädigt ist zum Glück nicht der Steuerzahler.