Großbritannien
Labour-Chef Starmer zeigt sich vorsichtig im angehenden Wahlkampf
Mit äußerster Vorsicht geht Oppositionsführer Keir Starmer in die britische Unterhauswahl. Die Umfragen geben ihm recht.
Er sei „boring“, wird dem Labour-Chef Keir Starmer nachgesagt Foto: AFP/Andy Buchanan
„Change“, also Veränderung, Wechsel – mit dem ebenso uralten wie bewährten Slogan aller Oppositionsgruppierungen in einer parlamentarischen Demokratie zieht die Labour-Party in den britischen Unterhauswahlkampf. Nach 14 Jahren konservativer Regierung, predigt der Partei-Vorsitzende Keir Starmer der Wählerschaft, müsse am 4. Juli Schluss sein mit dem Chaos der fünf Tory-Premierminister. Das Land stehe schlechter da als 2010, „nichts funktioniert so richtig“. Er selbst stehe für „das nationale Projekt einer Erneuerung“.