China

„Krönungszeremonie“ für Xi – am Sonntag beginnt der Kongress der Kommunistischen Partei

Die Null-Covid-Strategie hält China im Würgegriff. Auf dem nur alle fünf Jahre stattfindenden Kongress der Kommunistischen Partei will Xi Jinping seine Macht ausbauen – und knüpft damit an Mao Tsetung an. Doch seine Popularität schwindet. Rutscht China weiter in die Krise?

Von „Vater Xi“ zum „Hefekloß“: In der Lobby eines Hotels für Journalisten, die über den 20. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas berichten

Von „Vater Xi“ zum „Hefekloß“: In der Lobby eines Hotels für Journalisten, die über den 20. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas berichten Foto: dpa/Mark Schiefelbein

Xi Jinping wird als „Vorsitzender von allem“, als „Mao 2.0“ oder „Der mächtigste Mann der Welt“ beschrieben. Auf dem am Sonntag in Peking beginnenden Kongress der Kommunistischen Partei Chinas will sich der Staats- und Parteichef für eine historische dritte Amtszeit bestätigen lassen. Es wird eine „Krönungszeremonie“, wie Experten kommentieren. Indem sich der 69-Jährige über bisher respektierte Altersgrenzen hinwegsetzt, demonstriert Xi Jinping seine Macht, die sich nur mit der Stärke des „großen Steuermanns“ Mao Tsetung vergleichen lässt. Der Staatsgründer brachte Chaos über das Land, wollte seine Führung aber bis ans Lebensende nicht hergeben.

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