Unabhängig von Russlands Gas

Kroatien wird zum alternativen Energie-Hub an der Adria

Kroatien hat sich unabhängig von russischen Gaslieferungen gemacht – und mausert sich zum Energie-Knotenpunkt für die ganze Region. Wegen des geplanten Ausbaus des Flüssiggas-Terminals auf Krk stößt das Land als alternativer Energie-Hub im Südosten selbst in Mitteleuropa auf Interesse.

Hrvoje Krhen, Direktor von LNG Hrvatska: "Letztendlich ist es eine politische Entscheidung, ob neue Pipelines angelegt werden – oder nicht".

Hrvoje Krhen, Direktor von LNG Hrvatska: "Letztendlich ist es eine politische Entscheidung, ob neue Pipelines angelegt werden – oder nicht". Foto: Thomas Roser

Ein eisiger Winterwind kräuselt die graublauen Wellen am steinigen Gestade im Industriegebiet des kroatischen Küstenfleckens Omisalj. Dumpf ertönt ein Dauerbrausen aus den mächtigen Rohren, die von Bord des treibenden Flüssiggas-Terminals im Westen der Insel Krk zu dem Beginn der Gaspipeline am Kai des Betriebsgeländes von „LNG Hrvatska“ führen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London