Schengen-Raum

Kroatien ist drin, Bulgarien und Rumänien bleiben draußen

Die Flüchtlingsdynamik gerät in immer mehr EU-Staaten aus dem Griff. Weil das System nicht funktioniere, blockierten Österreich und die Niederlande die Ausweitung des grenzfreien Reisens um Rumänien und Bulgarien. Lediglich Kroatien kam in den Schengen-Raum.

Passagiere warten am Grenzübergang Bregana auf den Grenzübertritt zwischen Kroatien und Slowenien

Passagiere warten am Grenzübergang Bregana auf den Grenzübertritt zwischen Kroatien und Slowenien Foto: Uncredited/AP/dpa

Alle drei hätten es verdient, meinten sowohl die beiden zuständigen EU-Kommissare, das EU-Parlament und auch die EU-Ratspräsidentschaft. Kroaten, Bulgaren und Rumänen hätten alle Bedingungen für einen Beitritt zum Schengen-Raum des grenzfreien Reisens nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt. Doch es half nichts. Weil dafür ein einstimmiger Beschluss der EU-Innenminister bei ihrem Treffen an diesem Donnerstag nötig gewesen wäre, konnten die Niederlande und Österreich die Erweiterung mit ihrem Veto verhindern. Lediglich Kroatien schaffte den nächsten Schritt der Integration.

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