Zäsur für Zagreb

Kroatien feiert den nahenden Schengen-Beitritt und die Euro-Einführung als Vollendung des EU-Beitritts

Als Quantensprung feiert Kroatien den Schengen-Beitritt und die Euro-Einführung. Tatsächlich findet sich das Land zehn Jahre nach EU-Beitritt trotz Stotterstart und Krisen immer besser zurecht. Doch Kriegsschatten, Emigration und Korruption erschweren weiter den ersehnten Abschied vom Balkan.

Schengen-Beitritt und Euro-Einführung, Kroatien vertieft seine EU-Mitgliedschaft: Eine Grenzbeamtin kontrolliert am kroatisch-slowenischen Grenzübergang Bregana einen Pass.

Schengen-Beitritt und Euro-Einführung, Kroatien vertieft seine EU-Mitgliedschaft: Eine Grenzbeamtin kontrolliert am kroatisch-slowenischen Grenzübergang Bregana einen Pass. Foto: Denis Lovrovic/AFP

Eine tonnenschwere Last purzelte nach dem grünen Schengen-Licht aus Brüssel von den erleichterten Herzen der kroatischen Würdenträger. Kroatiens Bürger stünden endlich vor dem Eintritt in „die weltweit größte Zone der Bewegungsfreiheit“, frohlockte Innenminister Davor Bozinovic: „Nichts ist vom Himmel gefallen. Kroatien hat gezeigt, dass es zu Recht EU-Mitglied und imstande ist, alle Bedingungen für den Schengen-Beitritt umzusetzen.“

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