Sicherheitskonferenz

Krisendiplomatie im „Bayerischen Hof“ in München

In den drei Tagen der Krisendiplomatie auf und neben der Bühne der Münchner Sicherheitskonferenz betonen der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Vizepräsidentin Kamala Harris die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warb bei der Münchner Sicherheitskonferenz um Unterstützung für sein Land

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warb bei der Münchner Sicherheitskonferenz um Unterstützung für sein Land Foto: dpa/Tobias Hase

Ob er gerne gekommen ist? Jedenfalls ist er da. Vormittags hin, abends zurück. Kiew-München-Kiew. Wolodymyr Selenskyj will jede Chance für Frieden nutzen. Vielleicht liegt sie in München. Die Stimmung im Saal ist angespannt. Oben auf der Bühne, ebenso unten in den Zuhörerreihen. Alle kennen die Nachrichten aus der Ostukraine, wo die Kämpfe wieder an Massivität zugenommen haben. Alle kennen die Einschätzung aus Washington, wo US-Präsident Joe Biden zur Kriegsgefahr in der Ukraine gesagt hat, Russlands Präsident Wladimir Putin plane einen Angriff in den kommenden Tagen, womöglich mit einem Vormarsch bis in die ukrainische Hauptstadt Kiew. Die Münchner Sicherheitskonferenz hat für drei Tage letztlich nur ein Thema: ein drohender Krieg in Europa. Die Krisendiplomatie im „Bayerischen Hof“ läuft auf Hochtouren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ebola

Warum der neue Ausbruch der WHO Sorgen bereitet

Kraft Sibiriens 2

Gigantische Pipeline soll russisches Gas nach China liefern